Anna Katharina Kiefer (Kieffer) (I39324) , 17131757 (43 Jahre alt)

Name
Anna Katharina /Kiefer (Kieffer)/
Vornamen
Anna Katharina
Nachname
Kiefer (Kieffer)
Geburt
Kindstaufe
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: Franz Weirich u. Anna Kath. Wool

Gerber-Nummer
ILL: .4495. .7439. .10454.
Notiz: (.4495.2: Kind) (.7439.1: Partner) (.10454.1: Partner)

(.4495.2: Kind) (.7439.1: Partner) (.10454.1: Partner)

Der Eintrag .7439. nennt die beiden Brüder Jakob und Peter Recktenwald als auch die beiden Schwestern Anna Katharina und Anna Margarethe jeweils als eine Person. Tatsächlich handelt es sich um zwei Brüder und zwei Schestern, die zusammen mit der Schwester der Bräutigame und dem Bruder der Braut am 16.02.1751 dreifache-Hochzeit gefeiert haben.

FbDir-Nummer
DIRM: #3565#
Gerber-Nummer
Gerber-Nummer
FbDir-Nummer
Geburt einer Schwester
Kindstaufe einer Schwester
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: J. Dat, Landsweiler u. Ottilia Becker, Exweiler

Pastöre in Illingen
Wolfgang Heyl
von 1702 bis 1715
Notiz: Q: Robert Kirsch, S.S. Stephanus und Clemens , Die Pfarrei Illingen in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Bistum Metz (893 - 1803)

Q: Robert Kirsch, S.S. Stephanus und Clemens , Die Pfarrei Illingen in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Bistum Metz (893 - 1803)

1713 beklagen sich die Bauern auf dem Jahrgeding, daß der Pastor Heyl eine zu große
Herde an Schafen und Hammeln halte. Er wurde daraufhin von der
Herrschaft verpflichtet, die Herde auf fünzig Stück zu reduzieren (LHA 53 C 23, Nr. 4, Blatt 62 ff).

Eine schwerwiegende Auseinandersetzung entwickelte sich um die Anschaffung
einer Turmuhr. Pastor Wolfgang Heyl (1702-1715) hatte
1705 die erste Turmuhr für die Pfarrkirche gekauft und war wegen der
Armut der Pfarrkinder hinsichtlich der Kosten in Vorlage getreten.
Die Zahlungsunwilligkeit der Pfarrkinder und andere Querelen bewogen
ihn, Illingen 1715 zu verlassen und die Pfarrstelle Rodt bei Saargemünd
zu übernehmen. Die Uhr nahm er mit.

Geburt eines Bruders
Kindstaufe eines Bruders
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: Christoph Woll, Mühle in Hirzweiler u. Anna M. Dhur, I.

Geburt einer Schwester
Kindstaufe einer Schwester
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: Matthias Kieffer, I. u. Anna Barbra Krebs, W.

Geburt eines Bruders
Kindstaufe eines Bruders
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: Peter Keneß, G. u. Magd. Kieffer, I.

Geburt einer Schwester
Kindstaufe einer Schwester
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: Ferdinand Jochem, W. u. Anna Marg. Kieffer, I.

Geburt eines Geschwisters
Kindstaufe eines Geschwisters
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: J. Donien, W.u. M.Marg. Kieffer, M.

Geburt eines Bruders
Kindstaufe eines Bruders
Religion: r.k.
Notiz: KB Illingen Band 1 Taufen

KB Illingen Band 1 Taufen
Paten: k.A.

Kirchliche Trauung
Notiz: Zeugen: k.A.
Heirat eines Bruders
Notiz: Zeugen: k.A.
Heirat einer Schwester
Notiz: Zeugen k.A.
Geburt einer Tochter
Tod eines Ehemanns
Kirchliche Trauung
Notiz: Zeugen: k.A.

Zeugen: k.A.
Braut ist Witwe von Jakob Rectenwaldt aus Exweiler/Pfarrei Ottweiler

Geburt eines Sohns
Heirat eines Bruders
Notiz: Zeugen: k.A.

Zeugen: k.A.

Hinweis: Keine Verwandtschaft

Braut stammt aus Lebach

Heirat eines Bruders
Notiz: Zeugen: k.A.

Zeugen: k.A.

Braut stammt aus Berschweiler/ Pfarrei Heusweiler. Vorname der Braut ist mit Fragezeichen versehen

Pastöre in Illingen
Wendelin Federkeil
von 1715 bis 1758
Notiz: Q: Robert Kirsch, S.S. Stephanus und Clemens , Die Pfarrei Illingen in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Bistum Metz (893 - 1803)

Q: Robert Kirsch, S.S. Stephanus und Clemens , Die Pfarrei Illingen in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Bistum Metz (893 - 1803)

Nicht immer waren die Pfarrkinder mit der umfangreichen Tierhaltung
des Pastors zufrieden:
1730 beschweren sie sich bei Johann Ferdinand von Kerpen, weil Pastor Wendelin Federkeil 31 Kühe hielt. Dies sei eine Last, die sie nicht zu tragen brauchten (LHA 54/33 Nr. 274, Seite 42 f).

1730 geht Pastor Federkeil gegen den Kirchenschöffen Johannes Meiser (Johann Olig-Hänschen Meiser (Mäuser) (I013316)) vor,
der sich gegen eine Erhöhung der Begräbnisgebühren gewandt hatte.
Dem Pastor gelingt es, mit herrschaftlicher Hilfe die neuen Taxen
durchzusetzen, zumal er sich auf eine bischöfliche Anordnung berufen
kann (LHA 53 C 23, Nr. 4, Blatt 291).

Wendelin Federkeil, vorher Pastor zu Cadenborn in Lothringen, schaffte um 1715
eine Turmuhr an, ohne die Pfarrkinder genügend zu konsultieren.
Insbesondere waren es die Hüttig-Raßweiler, die sich gegen Zahlungen
sperrten. Als Federkeil dem Jakob Mohr aus Hüttigweiler die Aussegnung
seiner Frau und die Taufe seines Kindes verweigerte, ging der
Streit vor das Offizialat in Metz und an die Amtsverwaltung in
St. Wendel und lllingen. Der Streit eskalierte so weit, daß man in Hüttigweiler
Pläne zur Gründung einer eigenen Pfarrei ausheckte. Man stellte
schließlich den Hüttig-Raßweilern ein Ultimatum, binnen drei Tagen zu
erklären, zu welcher Pfarrei sie gehörten. Als die Erklärung ausblieb,
stellte eine vom Archipresbyter eingesetzte Kommision unter Leitung
des Pastor Durand von Homburg fest, dass der Illinger Pastor nicht mehr
verpflichtet sei, Seelsorgefunktionen für die Hüttig-Raßweiler auszuüben.
Der Bericht schloß mit der schönen Sentenz: Setzen sich die
Hüttigweiler durch, dann ist die Pfarrkirche Illingen wie eine Kneipe,
welche die Passanten nach ihrem Gutdünken besuchen und wo sie die
Freiheit haben, sich zu entfernen, wann sie wollen
(LHA Abt. 16, Nr. 7465 und 54/33 Nr. 228, Blatt 1 ff).

Der Streit wurde schließlich auf höchster Ebene, nämlich von den Bischöfen zu Metz und
Trier, entschieden: Die Pfarrkinder von Hüttigweiler mußten ihren
Anteil an der Turmuhr zahlen.

Noch langwieriger verlief der Streit ums Brennholz des Pastors; er
durchzieht fast vier Jahrzehnte. 1734 erließ Lothar Franz von Kerpen
ein eigenes Dekret, das dem Pastor die Zufuhr von Brennholz sicherte (LHA 54/33 Nr. 275, Blatt 55 ff).

17 46 bemühen sich unter Hinweis auf die wachsende Bevölkerungszahl
die Pfarrkinder angestrengt, den Holzanteil des Pastors zu mindern. Die
Gemeinde holte sogar ein Rechtsgutachten ein. Sie erreicht immerhin,
daß der Pastor auf zwei Teile der Bestbegüterten gesetzt wird, d.h.
der Pastor erhält doppelt soviel wie der größte Schaftbauer(LHA 54/33 Nr. 275, Blatt 81).

Da die Untertanen mittlerweile aus Mangel an Brennmaterial auch die Rothhecken
für Brennholz nutzen, geht der Streit weiter. Der Pastor verlangt
auch dort seinen Anteil und bekommt ihn nach verbissenem Streitzugesprochen.
Pastor Federkeil meint 1748 in einer Klage an den Freiherrn
von Kerpen: Kein Pastor wurde im angrenzenden Lothringen wegen des
Brennholzes so verspottet wie der Illinger Pastor
(LHA 54/33 Nr. 275, Blatt 81).

Pastor Federkeil verweist 1750 in einem Schreiben darauf, daß er
aus dem kleinen Zehnten in Wemmetsweiler und Illingen jährlich
etwa 6 Pfund Flachs, 5 Ferkel und ein Faß Rapssamen beziehe (LHA Abt. 22, Nr. 2639. Blatt 97). Die ausgedehnte Viehhaltung des Pastors war indessen nur möglich,
weil der Pastor auch Ackerland und Wiesen nutzen konnte, das sogenannte Pfarrwittum. Die Grundstücke, deren Umfang und Größe sich nicht mehr feststellen lassen, lagen im Gemenge mit den herrschaftlichen Ländereien am sogenannten Schloßberg,
der sich von der Burg den Hang nach Hüttig- und Raßweiler hinzog. 1733 kommt es hier zu
einem widerruflichen Austausch mit Kerpischen Grundstücken (LHA 54/33 Nr. 226, Blatt 112 ff). Die dennoch hie und da ausbrechenden Differenzen wegen Beweidung,
Düngung, Umzäunung etc. erweisen, daß der Pastor zu Illingen ein
Landwirt mit Sachverstand war (LHA 54/33 Nr. 226, Blatt 142ff).

Beim Tode des Pastors Wendelin Federkeil 1758 stellte sich
heraus, daß der Pastor die Opfergelder allein verwaltete und letztlich
183 Gulden in seinem Nachlaß ungeklärt blieben. Pastor Johann Heinrich
Fabricius schloß daher, da eine Klärung nicht möglich war, mit den
Erben seines Vorgängers einen Vergleich, auf Grund dessen sie der
Bergkapelle einen Kelch im Werte von 30 Gulden stifteten.

Tod
zwischen 27. Januar 1756 und 15. November 1757 (43 Jahre alt)
Religion
r.k.
Letzte Änderung
13. Dezember 202314:12:45
Autor der letzten Änderung: dieter
Familie mit Eltern
Vater
Mutter
Kirchliche Trauung Kirchliche Trauung24. Januar 1713Illingen
10 Monate
sie selbst
17131757
Geburt: 25. November 1713 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 25. November 1713 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .7439. .10454.
Tod: zwischen 27. Januar 1756 und 15. November 1757
23 Monate
jüngere Schwester
1715
Geburt: 21. Oktober 1715 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 21. Oktober 1715 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495.
16 Monate
jüngerer Bruder
17171796
Geburt: 6. Februar 1717 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 6. Februar 1717 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .4466.
Tod: 7. Februar 1796Wemmetsweiler
3 Jahre
jüngere Schwester
1719
Geburt: 29. Oktober 1719 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 29. Oktober 1719 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495.
3 Jahre
jüngerer Bruder
1723
Geburt: 3. Januar 1723 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 3. Januar 1723 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .4556.
5 Jahre
jüngere Schwester
1727
Geburt: 9. November 1727 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 9. November 1727 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495.
2 Jahre
jüngeres Geschwister
1730
Geburt: 4. März 1730 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 4. März 1730 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495.
5 Jahre
jüngerer Bruder
1735
Geburt: 21. Januar 1735 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 21. Januar 1735 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .4501.
Familie mit Peter Recktenwald (I39325)
Ehemann
1755
Geburt: Urexweiler
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .7439.
Tod: 22. September 1755Urexweiler
sie selbst
17131757
Geburt: 25. November 1713 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 25. November 1713 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .7439. .10454.
Tod: zwischen 27. Januar 1756 und 15. November 1757
Kirchliche Trauung Kirchliche Trauung16. Februar 1751Illingen
3 Jahre
Tochter
17541788
Geburt: 4. Mai 1754 40 Urexweiler
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .7439. .6675.
Tod: 12. März 1788Urexweiler
Familie mit Johann Matthias Wilhelm (I010586)
Ehemann
17281800
Geburt: interpretiert 9. Februar 1728 (1726) 40 31 Gennweiler
Kindstaufe: 9. Februar 1728 40 31 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .10448. .10454.
Tod: 1. Februar 1800Urexweiler
sie selbst
17131757
Geburt: 25. November 1713 Wemmetsweiler
Kindstaufe: 25. November 1713 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .4495. .7439. .10454.
Tod: zwischen 27. Januar 1756 und 15. November 1757
Kirchliche Trauung Kirchliche Trauung27. Januar 1756Illingen
11 Monate
Sohn
17561831
Geburt: 18. Dezember 1756 28 43 Urexweiler
Beruf: Ackerer
Gerber-Nummer: ILL: .10967.
Tod: 27. April 1831Berschweiler
Johann Matthias Wilhelm + Elisabeth Fuchs (F46)
Ehemann
17281800
Geburt: interpretiert 9. Februar 1728 (1726) 40 31 Gennweiler
Kindstaufe: 9. Februar 1728 40 31 Illingen
Religion: r.k.
Gerber-Nummer: ILL: .10448. .10454.
Tod: 1. Februar 1800Urexweiler
Partners Partnerin
17381820
Geburt: 15. Januar 1738 30 29 Urexweiler
FbDir-Nummer: DIRM: #3565#
Tod: 22. März 1820Urexweiler
Ehe Ehe15. November 1757Urexweiler
9 Jahre
Stieftochter
17661835
Geburt: 6. November 1766 38 28 Urexweiler
Religion: r.k.
Tod: 20. April 1835Urexweiler
4 Jahre
Stieftochter
1770
Geburt: 6. April 1770 42 32 Urexweiler